Die Transformation der Wärmeversorgung bleibt eine der zentralen Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität – besonders in dicht besiedelten urbanen Räumen wie Berlin. Bei unserem letzten Forum Wärmewende wurde deutlich, dass die Umsetzung ambitionierter Ziele auf komplexe strukturelle, technische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen trifft.
Im Mittelpunkt standen Impulse von Manfred Greis (IKEM-Beirat), Dr. Felix Groba (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe) und Susanne Huneke (Berliner Energie und Wärme – BEW), die den aktuellen Stand sowie strategische Ansätze für die Wärmewende in Berlin skizzierten. In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten sie gemeinsam mit Philine Wedell (IKEM), Gregor Dilger (Bundesverband Geothermie) und Dr. Stefan Taschner (Bündnis 90/Die Grünen) zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze für urbane Wärmeversorgung.
Deutlich wurde, dass Berlin aufgrund seiner heterogenen Versorgungsstrukturen, begrenzten Flächen und hohen Investitionsbedarfe vor besonderen Herausforderungen steht. Gleichzeitig sind wichtige Schritte bereits eingeleitet – etwa der Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sowie die stärkere Integration erneuerbarer Wärmequellen.
Als Fazit lässt sich festhalten: Die Wärmewende in urbanen Zentren erfordert langfristig stabile politische Rahmenbedingungen, eine bessere Koordination der Akteur:innen sowie ausreichende personelle Ressourcen auf Ebene der Verwaltung und in den Unternehmen. Nur durch das Zusammenspiel von Infrastrukturentwicklung, Innovation und gesellschaftlicher Akzeptanz kann der Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung erfolgreich gestaltet werden.
Quelle: IKEM
Quelle: IKEM
Quelle: IKEM
Quelle: IKEM
Quelle: IKEM
Quelle: IKEM
Quelle: IKEM
Quelle: IKEM
Quelle: IKEM
Quelle: IKEMAgenda
| 16.30 Uhr | Einlass |
| 17.00 Uhr | Begrüßung
|
| 17.10 Uhr | Impulsvorträge
|
| 17.40 Uhr | Podiumsdiskussion
Moderation: Philine Wedell (IKEM) |
| 18.30 Uhr | Nächste Schritte & Get-Together |
Diese Ausgabe des Forum Wärmewende wurde unterstützt durch BEW Berliner Energie und Wärme.
Quelle: BEW