AnkER

In AnkER untersucht das IKEM die rechtlichen Rahmenbedingungen für innovative Technologien zur Nutzung biogener Reststoffe.

Landwirtschaft

Projekt

Pflanzen absorbieren während des Wachstums Kohlenstoff aus der Atmosphäre und speichern ihn in ihrem Gewebe. Biomasse kann so zum Klimaschutz beitragen, etwa durch langfristige Kohlenstoffbindung oder als erneuerbare Energiequelle.

Das Projekt AnkER baut auf dem Vorgängerprojekt biogeniV auf und untersucht, wie bisher ungenutzte biogene Kohlenstoffpotenziale im östlichen Vorpommern für die Herstellung nachhaltiger Kraft- und Wertstoffe genutzt werden können. Im Fokus stehen Verfahren wie Reststofftrocknung und -vergasung, dezentrale Biomethanolerzeugung sowie die Produktion von Biomethan mittels Membranverfahren.

Das IKEM begleitet die regionalen Transformationsprozesse aus rechtswissenschaftlicher Perspektive. Viele der neuen Verfahren sind bisher rechtlich kaum abgebildet, wodurch Fragen entstehen – etwa zur Zertifizierung von grünem Methanol, zur abfallrechtlichen Einordnung biogener Reststoffe oder zu Anforderungen an Abwärmenutzung und Methanoltankstellen. In mehreren Arbeitspaketen analysiert das IKEM die relevanten Rechtsgebiete und entwickelt praxisnahe Handlungsempfehlungen, um rechtliche Unsicherheiten abzubauen und die Einführung der Technologien in der Region zu erleichtern.

Kontakt

Verbundprojekt bV-D1: AnkER - Anklamer EnergieRegion

Förder-/Auftraggeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Förderprogramm: WIR! - Wandel durch Innovationen in der Region

Projektpartner: Cosun Beet Company , Hansestadt Anklam , Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie

Laufzeit: 04/2024–03/2027

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IKEM and EUETH will be hosting a series of side events at this year’s climate negotiations to discuss the energy-climate-defense nexus, the reconstruction of Ukraine’s energy system, and nature-based solutions for climate mitigation.