Klimaschutzpotenzial durch Baustoffrecycling in Hessen

In diesem Vorhaben untersucht das IKEM rechtliche Hemmnisse und Anpassungsbedarfe zur Förderung von Recyclingbaustoffen im Bausektor.

Ein großer Haufen alter Backsteine.

Projekt

Der Bausektor zählt zu den emissionsintensivsten Wirtschaftsbereichen und weist zugleich ein erhebliches, bislang unzureichend genutztes Klimaschutzpotenzial auf. Jährlich fallen große Mengen mineralischer Bauabfälle an, die als Sekundärrohstoffe für neue Bauvorhaben eingesetzt werden könnten. Stattdessen werden sie häufig lediglich minderwertig verwertet oder deponiert. Ursachen hierfür sind unter anderem strukturelle Hemmnisse, fehlende ökonomische Anreize sowie Unsicherheiten hinsichtlich Qualitätssicherung und rechtlicher Zulassung.

Vor diesem Hintergrund untersuchen ifeu und IKEM im Rahmen des Vorhabens das Klimaschutzpotenzial des Baustoffrecyclings in Hessen und identifizieren Maßnahmen zu dessen erfolgreicher Erschließung. Das IKEM erfasst zunächst die bestehenden und geplanten gesetzlichen Vorgaben zur Klimaneutralität im Bausektor. Aufbauend auf einer Analyse des Status quo werden in einer Hemmnisanalyse die rechtlichen Rahmenbedingungen untersucht und Anpassungsbedarfe identifiziert, um den Einsatz von Recyclingbaustoffen gezielt zu fördern.

Kontakt

Klimaschutzpotenzial durch Baustoffrecycling in Hessen

Förder-/Auftraggeber: Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat

Projektpartner: Institut für Energie- und Umweltforschung

Laufzeit: 11/2025–12/2026

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IKEM and EUETH will be hosting a series of side events at this year’s climate negotiations to discuss the energy-climate-defense nexus, the reconstruction of Ukraine’s energy system, and nature-based solutions for climate mitigation.