ProSekko

In ProSekko untersucht das IKEM die rechtlichen Rahmenbedingungen für den flexiblen und netzdienlichen Einsatz von Wärmepumpen.

Wärmepumpe

Projekt

Bei der Transformation des Wärmesektors spielen Wärmepumpen eine zentrale Rolle. Sie ermöglichen die Elektrifizierung der Wärmeversorgung und die Integration erneuerbarer Energien in den Wärmemarkt. Da die Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik tageszeitlich und saisonal schwankt, werden künftig verstärkt Flexibilitätsoptionen im Energiesystem benötigt.

Das Projekt ProSekko untersucht und erprobt daher in zwei Feldversuchen, wie eine optimierte Betriebsweise von Wärmepumpen in Kombination mit Pufferspeichern dazu beitragen kann, Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen und die Stabilität des Stromnetzes zu erhöhen.

Das IKEM begleitet das Vorhaben aus rechtswissenschaftlicher Perspektive. Im Fokus stehen insbesondere energiewirtschaftsrechtliche und datenschutzrechtliche Fragestellungen. Ziel ist es, den aktuellen rechtlichen Rahmen zu analysieren, bestehende Hemmnisse zu identifizieren und auf dieser Grundlage rechtspolitische Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um die Nutzung von Flexibilitätspotenzialen im Energiesystem rechtlich zu stärken.

Kontakt

ProSekko – Flexibilisierung der Wärmeversorgung mittels Wärmepumpen durch eine Prognose-gestützte Sektorkoppelnde Betriebsoptimierung

Förder-/Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Projektpartner: ENERPIPE GmbH, Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Schleswiger Stadtwerke, Stadtwerke Bad Nauheim

Laufzeit: 11/2025–10/2028

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IKEM and EUETH will be hosting a series of side events at this year’s climate negotiations to discuss the energy-climate-defense nexus, the reconstruction of Ukraine’s energy system, and nature-based solutions for climate mitigation.