PlanTieFEn
Das Projekt erkundet die tiefer liegenden Ebenen der Energiewende-Planung.
Der Atlas regionaler Energiewenden zeigt anhand von drei exemplarischen Regionen in Deutschland – dem Hochschwarzwald (Oberrhein), der Region Dortmund–Unna (Ruhrgebiet) und der Region Greifswald (Vorpommern) –, wie die Energiewende als räumlich, kulturell und sozial eingebetteter Transformationsprozess gestaltet werden kann. Die im Forschungsprojekt PlanTieFEn entstandene Publikation verbindet technische, rechtliche und soziale Aspekte der Energieplanung mit regionalen Identitäten, historischen Entwicklungspfaden und lokalen Zukunftsvorstellungen.
Zentral ist der Ansatz einer „Planwende“, der eine frühzeitige und substanzielle Beteiligung der Bevölkerung sowie die systematische Berücksichtigung sozio-kultureller Faktoren in Planungs- und Genehmigungsprozessen fordert. Der Atlas kombiniert kartografische Analysen zu Potenzialen erneuerbarer Energien und Planungsrecht mit qualitativen Erkenntnissen aus Workshops und regionalen Dialogen. Ergänzt werden diese durch Energievisionen, die gemeinsam mit Akteur:innen vor Ort entwickelt wurden.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Akzeptanz, Gerechtigkeit und regionale Wertschöpfung entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Energiewende sind. Der Atlas versteht sich damit sowohl als Analyseinstrument als auch als Inspirationsquelle für Politik, Planung und Praxis, um regionale Energiewenden kontextspezifisch, partizipativ und langfristig tragfähig zu gestalten.
Das Projekt erkundet die tiefer liegenden Ebenen der Energiewende-Planung.