| Februar 2026

Remote Control im Straßenverkehr – Potentiale und Schwachstellen der Straßenverkehr-Fernlenk-Verordnung

In: KlimR 02/2026, S. 45.
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Abstract

Mit der Straßenverkehr-Fernlenk-Verordnung (StVFernLV) hat der deutsche Verordnungsgeber erstmals einen Rechtsrahmen für Fahrzeuge mit ferngelenkter Fahrfunktion geschaffen. Diese neue Technologie wird als vielversprechende Brückentechnologie angesehen, um vollautomatisiertes Fahren in Deutschland und Europa weiter voranzutreiben. Der folgende Beitrag setzt sich mit den wesentlichen Vorschriften der StVFernLV auseinander. Dabei wird deutlich, dass es dem Verordnungsgeber gerade mit Blick auf das Ziel der Brückentechnologie nicht gelungen ist, vollautomatisierte und ferngelenkte Fahrfunktionen zusammen zu denken und zu regeln. So geht wertvolle Zeit verloren, um mit der weltweit voranschreitenden Automatisierung des Straßenverkehrs Schritt zu halten, die eine wichtige Rolle bei der Mobilitätswende spielen soll.
Dieser Beitrag beruht auf der Stellungnahme „Plass/Marenbach/Riep, Stellungnahme zur Straßenverkehr-Fernlenk-Verordnung, Dezember 2025“, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr geförderten Projekts ahoi erstellt wurde.

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Zitiervorschlag:
Marenbach, Sarah; Plass, Timon: Remote Control im Straßenverkehr – Potentiale und Schwachstellen der Straßenverkehr-Fernlenk-Verordnung. In: KlimR 02/2026, S. 45. 2026.
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