Klimafreundliche und verkehrsoptimierte Lösungen für den Gütertransport im Ostseeraum
Klimafreundliche und verkehrsoptimierte Lösungen für den Gütertransport im Ostseeraum
Die Dekarbonisierung des Verkehrssektor zählt zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. In Schweden etwa verbraucht der Verkehrssektor etwa 25% des gesamten Energieverbrauchs und trägt zu 40% der gesamten CO2-Emissionen bei. Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen konzentrieren sich häufig auf die Personenbeförderung, obwohl die Güterverkehrsleistungen schneller zunehmen und der Energieverbrauch der Gütertransporte von 2005 bis 2011 nicht zurückgegangen ist.
Neben Treibhausgasemissionen bringt zunehmender Güterverkehr zahlreiche weitere Herausforderungen mit sich, darunter z.B. Lärm und die Belastung der Innenstädte. Ziel muss es also sein, den Güterverkehr nicht nur klimafreundlich, sondern auch verkehrsmindernd zu gestalten. Deshalb erforscht Low Carbon Logistics Lösungen zur Optimierung des Güterverkehrs und erprobt diese in mehreren Kommunen des Ostseeraums. Das Projekt soll außerdem zum grenzübergreifenden Austausch von Fachwissen und Erfahrungen mit innovativen Logistiklösungen beitragen.
Das IKEM untersucht im Projekt die Kompatibilität der entwickelten Konzepte und der Pilotprojekte mit dem Rechtsrahmen in jeder der fünf Partnerregionen. Dazu werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Logistiklösungen in den einzelnen Regionen analysiert und Handlungsempfehlungen für „Green Policy Instruments“ erarbeitet. Diese Instrumente sollen den lokalen Behörden dabei helfen, ihre Klimaschutzziele zu erfüllen.
Werdin, Sophie; Burzlaff, ClaraConsultancy OffersIn: Onnen-Weber, Udo; Weiss, Clemens [Hrsg.]: Mission Possible – Low Carbon Logistics in the South Baltic Regions, 84-92. 2019. |
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Werdin, Sophie; Burzlaff, ClaraGreen Policy InstrumentsIn: Onnen-Weber, Udo; Weiss, Clemens [Hrsg.]: Mission Possible – Low Carbon Logistics in the South Baltic Regions, 99-107. 2019. |
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Burzlaff, Clara; Weiss, ClemensLow Carbon Logistics – Nachhaltige Logistiklösungen für die letzte Meile in Klein- und MittelstädtenIn: Internationales Verkehrswesen, 70, 2, 34-36. 2018. IKEM-Expertin Clara Burzlaff beleuchtet in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “Internationales Verkehrswesen”, wie die Güterversorgung nachhaltiger erfolgen kann. Burzlaff fokussiert sich dabei insbesondere auf die letzte Meile in kleineren und mittleren Städten. Denn der seit Jahren wachsende Güterverkehr ist bereits heute für sieben Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes sowie hohe Schadstoffbelastungen in Innenstädten verantwortlich. Das EU-Projekt “Low Carbon Logistics” erarbeitet innovative Logistiklösungen, um den Güterverkehr in fünf ausgewählten Modellstädten nachhaltiger und effizienter zu gestalten. In dem Projekt werden länderübergreifende Konzepte zur Verkehrsreduktion erprobt sowie umfassende Beratungsangebote entwickelt. |
Low Carbon Logistics
Förder-/Auftraggeber: Europäische Union
Förderprogramm: Interreg South Baltic Sea Region
Projektpartner: Bad Doberan , Energy Agency for Southeast Sweden , Gemeinde Stargard , Gemeindeverwaltung Neringa , Gemeindeverwaltung Rietavas , Kompetenzzentrum ländliche Mobilität , Maritime University of Szczecin , Olofströms Näringsliv AB , Rietavas Tourism and Business Information Centre , The Green Policy Institute , Universität Greifswald
Laufzeit: 06/2016–05/2019
Low Carbon Logistics
Förder-/Auftraggeber: Europäische Union
Förderprogramm: Interreg South Baltic Sea Region
Projektpartner: Bad Doberan , Energy Agency for Southeast Sweden , Gemeinde Stargard , Gemeindeverwaltung Neringa , Gemeindeverwaltung Rietavas , Kompetenzzentrum ländliche Mobilität , Maritime University of Szczecin , Olofströms Näringsliv AB , Rietavas Tourism and Business Information Centre , The Green Policy Institute , Universität Greifswald
Laufzeit: 06/2016–05/2019
© Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität – Recht, Ökonomie und Politik e.V.