
Ziel des kommenden Gesprächs soll es sein, die Fragen nach den ethischen Aspekten des automatisierten Fahrens eng mit den technischen sowie den politischen und rechtlichen Voraussetzungen zu verknüpfen. Gerade beim autonomem Fahren, aber auch bereits in vorausgehenden Automatisierungsstufen, stellen sich vielfältige ethische Vorfragen, die auch für die Praxis relevant sind und sich nicht auf die viel diskutierte Dilemmasituation beschränken.
Vielmehr sollen neben den technischen Möglichkeiten insbesondere das Zusammenspiel zwischen (voll-)automatisierten Fahrzeugen und herkömmlicher Mobilität (Mischverkehr), mögliche Entscheidungsmodi der autonomen Systeme, das Verhältnis von autonomer Steuerung vs. Eingriffsmöglichkeiten, Sicherheit vs. Performance (Leichtigkeit) thematisiert werden. Neue Verantwortungsrollen von Programmierern und staatlichen Stellen sollen diskutiert werden, die etwa Entscheidungsräume für autonome und ggf. lernende Systeme vorgeben könnten und sich zunehmend nicht mehr auf die Letztverantwortlichkeit des Fahrers zurückziehen können, falls das Fahrzeug in Verkehrssituationen falsch reagiert. Daneben spielen auch Fragen nach der Transparenz der Entscheidungsabläufe und der Datenverarbeitung der Fahrzeuge für Nutzer und staatliche Stellen eine Rolle.
Aus diesem Grund haben wir Experten aus den verschiedenen Disziplinen als Referenten eingeladen. Wir freuen uns, unter anderem Prof. em. Dr. Dr. Dieter Birnbacher (Universität Düsseldorf), Prof. Dr. Ralf Schneider (Universität Greifswald) und Carsten Winkelbach (TÜV NORD) für die Veranstaltung gewonnen zu haben.
Das vorläufige Programm steht auf dieser Seite (unten rechts) zum Download Bereit . Über eine Teilnahme Ihrerseits würden wir uns sehr freuen. Wir bitten um Anmeldung bis zum 5. Mai per E-Mail an maik.woehlert@ikem.de.

Teilnahme: €80,00 zzgl. 7% MwSt.
Kontakt:
Matthias Hartwig
matthias.hartwig@ikem.de
+49 (0)30 4081870 16
Maik Wöhlert
maik.woehlert@ikem.de