1. Lausitz-Konferenz: Strukturwandel und Energiewende

1. Lausitz-Konferenz: Strukturwandel und Energiewende

Am 9. September 2019 fand die 1. Lausitz-Konferenz “Gemeinsam für die Modellregion Lausitz – Weichenstellungen für erfolgreichen Wandel” in Schwarze Pumpe bei Spremberg statt. Veranstalter waren der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, das IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität sowie das Verbundprojekt WindNODE.

Die Lausitz steht am Anfang eines tiefgreifenden Strukturwandels mit chancenreicher Ausgangslage. Die Region verfügt über gut qualifizierte Menschen, lebenswerte Städte und Landkreise, Wohnraum zu moderaten Preisen und nicht zuletzt über eine vorteilhafte Lage im Großraum der deutschen Hauptstadt Berlin. Sie hat das Potenzial, zu einer europäischen Modellregion für erfolgreichen Strukturwandel zu werden – nicht nur als Energieregion, sondern auch in Bereichen wie Gesundheit, High-tech und Digitalwirtschaft. Dennoch sind auch die Herausforderungen für die weitere Entwicklung der Lausitz beträchtlich. Noch ist der Strukturwandel für die meisten Menschen ein Schlagwort – er muss weiter mit konkreten Projekten, Arbeitsplätzen und Investitionen realisiert werden. Dafür müssen die Beteiligten aus der Region, das Unternehmertum und die Politik zusammenstehen.

Ziel dieser ersten Lausitz-Konferenz war es, einen Dialog zu initiieren, um den anstehenden Strukturwandel zu einem Erfolg für die Lausitz zu machen. Es wurden bewährte Ideen aus erfolgreichen Transformationsprozessen vorgestellt und daraus konkrete Ansätze für die Lausitz erarbeitet. Die Konferenz hat Akteure vernetzt, ein optimistisches Signal des Aufbruchs ausgesendet und eine Gesprächsplattform etabliert, die ihre Fortsetzung in einer jährlichen Lausitz-Konferenz finden wird.
Knapp 200 hochrangige Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sprachen über die Potenziale der Region. Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe des „Lausitz-Memorandums für Nachhaltigkeit, Innovation und Arbeitsplätze“ an die Minister Prof. Dr. Jörg Steinbach und Dr. Martina Münch als Vertreter der Brandenburger Landesregierung. Zu den Unterzeichnern des Memorandums gehören 10 überregionale Unternehmen wie BASF, 50 Hertz, Lumenion und KSC Kraftwerksservice Cottbus.

„Für eine erfolgreiche Transformation brauchen wir einen Schulterschluss der Wirtschaft in der Region und für die Region. Hierfür haben wir mit der Lausitz-Konferenz einen ersten wichtigen Impuls gegeben. Nun muss es darum gehen, bereits vorhandene Kompetenzen – etwa im Energiesektor – weiterzuentwickeln und gemeinsam voranzuschreiten. Das IKEM möchte diesen Prozess durch Vernetzung der Akteure und mit rechtswissenschaftlicher Expertise unterstützen“ erklärte Simon Schäfer-Stradowsky, Geschäftsführer des IKEM.

Ansprechpartner:
Adrian Röhrig
Magazinstraße 15-16 , 10179 Berlin
lausitz-konferenz@ikem.de
+49 (0) 30 408 1870-10

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