Möglichkeiten für den Einsatz von Energiespeichern bei genossenschaftlichen Energieprojekten

Möglichkeiten für den Einsatz von Energiespeichern bei genossenschaftlichen Energieprojekten

Cover Möglichkeiten für den Einsatz von Energiespeichern bei genossenschaftlichen Energieprojekten

Zitiervorschlag

Abstract

Der Anwenderleitfaden wurde vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung in Stuttgart und dem Instituts für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. in Berlin erarbeitet.

Die Autorinnen und Autoren haben zehn Geschäftsmodelle, die für genossenschaftliche Projekte infrage kommen, hinsichtlich ihrer Komplexität und Wirtschaftlichkeit bewertet. Zu jedem Geschäftsmodell werden auch die relevanten rechtlichen Fragen im Überblick dargestellt sowie die anfallenden Abgaben, Umlagen und Steuern benannt. Im Wärmebereich werden mehrere Geschäftsmodelle mit geringerer Komplexität beschrieben, etwa Wärmeliefer-Contracting für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe. Die Projekte im Strombereich, etwa Mieterstrom mit Photovoltaik und Batteriespeicher, sind tendenziell komplexer. Für Energiegenossenschaften heißt das, „Geschäftsmodellen im Strom- und Wärmespeicherbereich frühzeitig Aufmerksamkeit zu widmen, im eigenen Umfeld neue Marktnischen zu entdecken und Kompetenzen im Umgang mit höheren unternehmerischen Risiken zu erwerben“, so die Autorinnen und Autoren. In weiteren Kapiteln des Leitfadens werden die unterschiedlichen Wärme- und Stromspeichertechnologien beschrieben und die wesentlichen rechtlichen Aspekte bei genossenschaftlichen Stromspeicherprojekten dargestellt

IKEM-Autor:innen