Bericht zum Workshop Zulassung von fahrerlosen Fahrzeugen

Bericht zum Workshop Zulassung von fahrerlosen Fahrzeugen

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Zitiervorschlag

Abstract

Das IKEM forscht derzeit unter anderem im Projekt I-AT zum fahrerlosen Fahren und veranstaltet eine Reihe von Workshops, welche den Zulassungsprozess und die von den Herausforderungen im Bereich des fahrerlosen Fahrens betroffenen Behörden in den Mittelpunkt stellt. Der erste Workshop am 6. November 2017 befasste sich mit der für den Betrieb autonomer Shuttles auf öffentlichen Straßen erforderlichen Ausnahmegenehmigung. Zentrales Ergebnis der Diskussion war, dass dem Sachverständigengutachten im Zulassungsverfahren eine besonders wichtige Rolle zugemessen wird. Dieses bildet eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Zulassungsstellen und muss daher schlüssig und ausführlich genug sein. Besonders hervorgehoben wurde, dass auch der Fahrer und dessen Verhalten im Gutachten zu erwähnen sind und das Fahrzeug als Gesamtsystem begutachtet wird. Dazu gehören auch weitere Aspekte wie die Begebenheiten der Strecke und das zugrunde liegende informationstechnische System. Als weitere Ergänzung der Zulassungsunterlagen wurde die Beibringung einer Gefährdungsanalyse benannt. Sie soll den konkreten Umständen des Testbetriebs Rechnung getragen und Probleme sowie Lösungsansätze hierzu identifizieren.