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NoWeL4

Mit selbstfahrenden Shuttles will das Projekt NoWeL4 das öffentliche Verkehrsangebot im Nordwesten Berlins verbessern.

Autonomer E-Shuttle

Projekt

Am Stadtrand und außerhalb der Hauptverkehrszeiten kann der klassische, linienbasierte ÖPNV oftmals nicht alle Mobilitätsbedürfnisse der Bewohner:innen abdecken. Als Alternative zum privaten Auto und um den ÖPNV insgesamt attraktiver zu gestalten, soll im Nordwesten Berlins ein On-Demand-Angebot mit fahrerlosen Shuttles aufgebaut und als Teil des ÖPNV erprobt werden.

Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Themen Akzeptanz und Nutzerfreundlichkeit: Das Mobilitätangebot soll möglichst unkompliziert buchbar sein, eine nahtlose Verbindung zu anderen Verkehrsmitteln ermöglichen und Verbesserungen für Menschen mit Geh-, Seh- und Hörbeeinträchtigungen bringen.

Projekt­aktivitäten

Bis zum Beginn des Fahrgastbetriebs stellen die Projektpartner umfassende Untersuchungen zu den Mobilitätsbedarfen im Nordwesten Berlins sowie zu den Anforderungen an Fahrzeuge und Hintergrundsysteme an. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für das NoWe4L-Betriebskonzept und die erforderlichen Genehmigungen. Nach dem Start des Mobilitätsangebotes finden zudem wissenschaftliche Akzeptanz- und Nutzeruntersuchungen statt.

Das IKEM begleitet das Projekt rechtswissenschaftlich und analysiert die Anforderungen des Gesetzes zum autonomen Fahren und der Autonome-Fahrzeuge-Genehmigungs-und-Betriebs-Verordnung (AFGBV) für einen autonomen On-Demand Betrieb. Besonderes Augenmerk wird auf die technische Aufsicht, die Pflichten der Beteiligten, haftungsrechtliche Fragen und das neue Genehmigungsverfahren gelegt. Das Ziel besteht darin, rechtliche Probleme zu identifizieren und Empfehlungen für eine mögliche Überarbeitung des Rechtsrahmens zu erarbeiten.